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Seminar Kärnten 2011

Bericht von Yvonne, Seminarteilnehmerin:

Letzte Woche habe ich zusammen mit meinem Mann ein 5-tägiges Seminar mit dem Thema „Heiliges Wissen - Im Fluss des Lebens“ in Kärnten besucht. Es diente zur Vorbereitung auf 2012 und unseren Weg ins Licht. Das Seminar leitete Marlis Rauner, die mich in den letzten 2 Jahren auf den Weg gebracht hat. Sie hat mich vieles gelehrt, wofür ich ihr sehr dankbar bin.

Die Zeit in Kärnten war sehr intensiv und voller interessanter und schöner Erfahrungen, die ich gern mit Euch teilen möchte. Wir wohnten alle zusammen in einem idyllisch gelegenen Bio-Hotel in den Bergen, welches ich sehr empfehlen kann. Die Küche bietet vegetarische Vollwertkost in Form eines üppigen Frühstücks-Buffets und einem 4-Gang-Abendessen. Das Wasser stammt aus einer hochwertigen Quelle, man kann es direkt aus dem Hahn trinken. Alle Zimmer sind gemutet und entstört. Wenn sich jemand dafür interessieren sollte, findet er hier http://www.bio.arche.hotel.at mehr Infos.

Unser Seminar startete mit strömendem Regen am Donnerstag. Daher verbrachten wir unsere Zeit im Seminarraum des Hotels mit Schulung und Meditation. Gegen Abend führten wir eine Reinigungszeremonie durch, in die uns ein tibetischer Lama im Frühjahr diesen Jahres eingeweiht hatte. Wie viel Kraft diese Zeremonie hat, sahen wir in den kommenden Tagen, da entgegen aller negativen Wetterprognosen nur noch die Sonne für uns schien. Jeder Teilnehmer erfährt während des Rituals eine intensive Reinigung, was sich bei mir in ausgiebigem Durchfall im Anschluss äußerte.

Am nächsten Tag jedoch war alles wieder gut. Wir fuhren nach dem Frühstück einen langen Waldweg entlang und kamen zu einem verlassenen Bauernhof, der stark verfallen erschien. Er steht mitten auf einer starken Störzone, die nicht nur die Mauern und das Dach teilweise zur Strecke gebracht hatte sondern auch einige Bäume und die Bewohner selbst. Kein Ort also, an dem man lange verweilen sollte, aber optimal zum Schulen der eigenen Wahrnehmung. Uns wurde an diesem Ort deutlich, wie wichtig die sorgfältige Auswahl des optimalen Platzes ist, an dem man wohnen möchte. Später veranstalteten wir ein Reinigungsritual mit einem kleinen Lagerfeuer im Wald und erschufen gemeinsam einen Heilraum. Im Anschluss daran gab es noch eine wunderschöne Überraschung. Marlis hatte für ein Pärchen aus unserer Seminargruppe auf deren Wunsch eine Hochzeitszeremonie vorbereitet. Der Großteil unserer Gruppe wusste nichts davon. Nun hieß es kreativ und spontan sein. Wir Frauen flochten Blumenkränze und fungierten als Feen, die dem Brautpaar gute Wünsche überbrachten, während unsere Männer Symbole für die 4 Elemente im Wald suchten und diese an das Pärchen übergaben. Die Zeremonie war so liebevoll und rührend, dass mir die Tränen kamen.

Den 3. Tag verbrachten wir im Heinrich-Harrer-Museum in Hüttenberg. Vielen von Euch wird dieser Mann durch den Film „Sieben Jahre in Tibet“ bekannt sein. Er hatte einige Jahre seines Lebens in Tibet beim Dalai Lama verbracht. Das Museum hält eine bemerkenswerte Sammlung von Gegenständen und Informationen über Heinrich Harrer und die Lebensweise der Tibeter bereit – sehr sehenswert. Anschließend beschritten wir den Lingkor-Pfad, einen Pilgerweg, der in Form einer riesigen Treppe in den Fels gegenüber des Museums gehauen wurde. Auch hier ging es wieder um Reinigen, Altes loslassen, Neue Visionen und Wünsche ins Leben rufen. Eine wunderbare Erfahrung war auch dieser Tag.

Den 4. Tag verbrachten wir in einer Ausgrabungsstätte in den Bergen, wo Römer und Kelten vor vielen hundert Jahren gemeinsam gewohnt hatten. Es erwarteten uns angenehme Energien, viele Ausstellungsstücke aus der alten Zeit und natürlich wieder einige Überraschungen, die Marlis für uns bereithielt. Unter einer ausladenden Birke machten wir ein Picknick und lernten, wie man einen Seelenspiegel erstellt, wie wir durch die Kraft des Lichts selbst Medizin gegen jedes Leiden herstellen können und wie man die Energien einer heiligen Stätte wieder aktiviert. Am Abend führten wir nochmals unsere tibetische Reinigungszeremonie durch, bei der auch Opfergaben dem Feuer übergeben werden und welche komplett in Tibetisch zu sprechen ist, was für uns Deutsche doch eine ziemlich große Herausforderung ist. Am Ende des Rituals wurden wir Zeuge eines besonderen Moments. Die Wolken am Nachthimmel formten sich für ca. 2 Minuten zu einem Gesicht, welches durch den Mond beleuchtet wurde. Für uns sah es so aus, als würden unsere Bemühungen, Mutter Erde zu reinigen, angenommen und begrüßt. Wir schauten uns nur schweigend an und schmunzelten.

Am letzten Tag bekamen wir ein Mantra von Marlis übertragen, welches uns – täglich während einiger Wochen mit Hilfe eines Rosenkranzes rezitiert – auf unserem Weg unterstützen wird.

Fazit: Es war ein wundervolles Seminar mit vielen Höhepunkten an einmaligen Orten, neuen Impulsen und der Begegnung mit lieben und besonderen Menschen, die mein Leben bereichert haben. Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrungen.

Alles Liebe,
Yvonne